Häufige Fragen zum Reifenservice
Antworten zu Reifenwechsel, Profiltiefe, RDKS-Sensoren, Einlagerung, Ganzjahresreifen und mehr.
- Die Faustregel lautet 'von O bis O' – Oktober bis Ostern. Entscheidend ist die Temperatur: Ab dauerhaft unter 7°C bieten Winterreifen spürbar mehr Grip. Die Gummimischung von Sommerreifen verhärtet bei Kälte und verliert Haftung – auch ohne Schnee. Wir empfehlen, den Termin frühzeitig zu vereinbaren, da es in der Hauptsaison zu Wartezeiten kommt.
- Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 mm. Wir empfehlen: Sommerreifen ab 3 mm Restprofil wechseln, Winterreifen ab 4 mm. Unterhalb dieser Werte verlängern sich die Bremswege bei Nässe und Schnee deutlich und das Aquaplaning-Risiko steigt.
- RDKS steht für Reifendruckkontrollsystem. Seit 2014 ist es in allen Neuwagen Pflicht. Nach dem Reifenwechsel müssen die Sensoren im Steuergerät neu angelernt werden, damit die Zuordnung (vorne links, vorne rechts usw.) stimmt. Wir verwenden dafür die Original-Herstellersoftware – das vermeidet Fehlermeldungen im Kombiinstrument.
- Der saisonale Reifenwechsel (4 Räder) enthält RDKS-Anlernung und Drehmoment-Protokoll. Nachziehen nach 50 km ist inklusive. Den genauen Preis für Reifenwechsel und saisonale Einlagerung nennen wir Ihnen gerne nach Rückfrage.
- Ganzjahresreifen sind ein Kompromiss – für Stadtfahrer mit wenig Kilometern und in milden Regionen durchaus geeignet. Für Vielfahrer, bergige Strecken oder leistungsstarke Fahrzeuge empfehlen wir Saisonreifen. Wichtig: Seit 2024 müssen Ganzjahresreifen das Alpine-Symbol (3PMSF) tragen, reine M+S-Kennung reicht nicht mehr.
- Die DOT-Nummer auf der Reifenflanke zeigt Produktionswoche und -jahr (z.B. DOT 2523 = Woche 25, Jahr 2023). Nach 6 Jahren sollten Reifen regelmäßig geprüft werden, nach 8–10 Jahren empfehlen wir den Austausch – auch bei ausreichend Profil, da die Gummimischung mit der Zeit verhärtet.
- Ja – nach ca. 50 km sollten die Radschrauben nachgezogen werden. Bei uns ist das kostenlos. Einfach vorbeifahren, ohne Termin. Dauert ca. 5 Minuten.
- Die Achsvermessung zeigt, ob Spur, Sturz und Nachlauf im Sollbereich liegen. Schon wenige Zehntel Millimeter Abweichung verursachen ungleichmäßigen Reifenverschleiß und erhöhten Kraftstoffverbrauch. Nach Fahrwerksarbeiten, Bordsteinkontakt oder bei auffälligem Verschleißbild ist eine Vermessung empfehlenswert.
- Ja – wenn Sie den Reifenwechsel selbst durchführen oder woanders machen lassen, kommen Sie einfach zum RDKS-Anlernen zu uns. Wir programmieren die Sensoren mit Herstellersoftware und löschen etwaige Fehlermeldungen im Fehlerspeicher.
- Die zulässigen Reifendimensionen stehen in Ihrem Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) unter den Feldern 15.1 und 15.2, oder auf dem Aufkleber in der Tankklappe bzw. B-Säule. Wir prüfen die korrekte Größe gerne für Sie.