Reifenwechsel – fachgerecht und dokumentiert
Saisonaler Räderwechsel ist mehr als Schrauben lösen und anziehen. Reifendruck, RDKS-Sensoren, Drehmoment – jeder Schritt zählt für Ihre Sicherheit.
Unser Ablauf
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Sichtprüfung
Profiltiefe messen, Reifen auf Beschädigungen prüfen, DOT-Nummer und Alter kontrollieren. Bei Auffälligkeiten informieren wir Sie vor dem Wechsel.
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Demontage & Montage
Räder mit Schlagschrauber lösen, von Hand ansetzen. Bei Alufelgen: Felgenschutz-Einsätze verwenden. Neue Ventilkappen setzen.
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Drehmoment & Protokoll
Jede Radschraube mit kalibriertem Drehmomentschlüssel auf den Herstellerwert angezogen. Drehmoment-Werte dokumentiert.
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RDKS anlernen
Reifendrucksensoren mit Herstellersoftware (XENTRY, ODIS, ISTA) anlernen. Keine Fehlermeldungen im Kombiinstrument.
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Nachziehen
Nach ca. 50 km kommen Sie zum kostenlosen Nachziehen vorbei. Kurzer Stopp, 5 Minuten – ohne Termin.
Warum RDKS-Programmierung mit Herstellersoftware?
Universal-Tool
- Erkennt nicht alle Sensortypen
- Fehlermeldung "Reifendruck prüfen" bleibt oft aktiv
- Keine Rückmeldung ob Sensor korrekt angelernt
- Keine Adaption an Reifengröße
Herstellersoftware (XENTRY/ODIS/ISTA)
- Alle OEM-Sensortypen unterstützt
- Fehlerspeicher vollständig gelöscht
- Sensor-IDs einzeln verifiziert
- Reifengröße im Steuergerät aktualisiert
Wann Reifen wechseln?
Profiltiefe
Gesetzliches Minimum: 1,6 mm. Unsere Empfehlung: Sommerreifen ab 3 mm, Winterreifen ab 4 mm wechseln. Darunter verlieren Reifen signifikant an Grip – besonders bei Nässe und Schnee.
Reifenalter
DOT-Nummer auf der Flanke zeigt das Produktionsdatum. Nach 6 Jahren sollten Reifen geprüft, nach 8–10 Jahren ausgetauscht werden – auch bei ausreichend Profil. Die Gummimischung verhärtet mit der Zeit.
Beschädigungen
Beulen an der Flanke, Risse im Gummi, eingefahrene Nägel oder Schrauben – sofort prüfen lassen. Flankenschäden sind nicht reparierbar, Laufflächenschäden oft schon.
Reifenwechsel-Termin
Fahrzeugtyp und Reifengröße mitteilen – wir planen Ihren Termin ein.
Termin anfragen